Sport - ein Muss bei der SEP Diät?

Zusätzliche Bewegung gilt gerade auch in Fachkreisen im Rahmen einer erfolgreichen Gewichtsabnahme als unverzichtbar.Beim SEP Konzept ist das nicht so.

Denn mit SEP wird der Stoffwechsel auch ohne Sport optimal auf Fettverbrennung eingestellt, die Magermasse optimal erhalten (s. Studie) - genießen Sie diesen Vorteil.

 

Unzweifelbar hilft Bewegung im Rahmen einer angestrebten Gewichtsreduktion den Kalorienverbrauch anzukurbeln. Man kann so mithilfe von Sport durchaus schneller abnehmen. Das Problem hierbei ist, dass diese Massnahmen mitunter sogar auf Kosten der Magermasse gehen. Grund dafür ist, dass Menschen in einer solchen Phase mit wenig Kondition und oft anstrengendem Sportprogramm ersteinmal auch abbauenden Prozessen auf Ebene der Muskulatur ausgesetzt sind, die einen Jojo Effekt letztlich begünstigen, wenn nicht ein Sportprogramm auch kontinuierlich weitergeführt wird bzw. kombiniert wird mit Ernährungs- bzw. Trainingsformen, die die Muskulatur wieder in Form bringen.

So profitieren zwar gerade diejenigen Menschen, die stets schnell Speck ansetzen, von einer regelmässigen Aktivität, ein Freibrief fürs Schlemmen wird damit allerdings nicht ausgestellt:

So zeigte eine vielbeachtete Studie aus dem Jahre 2010, dass erst etwa einstündiger und weitestgehend täglicher Sport das Körpergewicht dauerhaft kontrollieren hilft.

Demnach besteht kein Grund für das so schon oft vorgefasste Vorurteil, dass Dicke "willensschwach" wären und "selbst Schuld" an der Misere seien. Der Person allerdings, die ihr angestrebtes Gewichtsziel dauerhaft halten kann, gebührt grosser Respekt. 

 

Nichtsdestotrotz, Bewegung oder gar Sport ist und bleibt eine sehr gute Möglichkeit, die eigene Gesundheit auf Dauer zu fördern: So lebt der formal Übergewichtige, der aktiv ist, viel gesünder als ein formal Normalgewichtiger, der nicht aktiv ist.

Unser Motto zu Sport und Bewegung: Jeder darf, Keiner muss, Alle sollten (– der Gesundheit wegen!).

 

Letztlich sollte jeder einzelne für sich oder mithilfe der Unterstützung eines Arztes entscheiden, was im Rahmen der eigenen Lebensumstände ein gangbarer Weg ist, um seinen Lebensstil sinnvollerweise oder sogar notwendigerweise anzupassen.

Es sind am Ende v.a. die gesellschaftlichen Umstände, die bewirken, dass wir so sind, wie wir sind. Die überall verfügbaren hochkalorischen Lebensmittel machen es vielen Menschen aufgrund der entsprechenden Veranlagung Ihres Stoffwechsels entsprechend schwer, Ihr Gewicht zu halten. 

Deswegen ist es für Menschen mit Gewichtsproblemen wichtig, gerade solche Massnahmen zu nutzen, die schnell und effektiv helfen und von belegtem gesundheitlichem Nutzen sind. Denn nichts ist so unnötig, wie eine Umstellung, die am Ende nichts bringt.

Im Rahmen des SEP Konzeptes muss demnach keiner Sport machen, der das nicht mag oder kann: In einer ausgeglichenen Ruhe lässt sich eine Ernährungsumstellung leichter erreichen als unter nichteinhaltbaren Anforderungen seitens Sport und Bewegung, die stark demotivierend sein können.

Auch kommt es beim Sportmachen nicht darauf an, Höchstleistungen zu vollbringen, sondern v.a. darauf, entspannt Spaß zu haben. Sonst kann nämlich Sport auch dick machen! Heißhungerattacken nach dem Sport nach sehr intensiven Einheiten oder zu hohe Stresshormonspiegel lassen dann nämlich die Magermasse schmelzen. Diese ist aber wichtig, um den Grundumsatz zu erhalten. 

 

Mit SEP wird der Stoffwechsel auch ohne Sport optimal auf Fettverbrennung eingestellt, die Magermasse wird optimal erhalten.