Gesunde Ernährung

 

Um eine gesunde Ernährung ranken sich viele Mythen und „Erkenntnisse“, die in der Folge oftmals revidierungsbedürftig werden.

 

Im SEP Konzept werden die Massgaben gesunder Ernährung gebündelt in einem einfachen roten Faden, der generell gelten will.

Individuell ausgestaltet wird dieses den einzigartigen Begebenheiten jedes Einzelnen gerecht.

 

Empfehlungen zur Ernährung haben oft ein recht zartes wissenschaftliches Rückgrat. Belege der Wirksamkeit einer Ernährungsform sind damit oftmals nicht fundiert vorhanden und zielen zudem an individuellen Begebenheiten vorbei. Anwender werden auf diese Weise mitunter zu einer Lebensweise bzw. Ernährungsform doktriniert, welche letzten Endes unnütz ist. Ihr Dasein wird so eher durch sich selbst als zum Nutzen der Anwender gerechtfertigt.

 

Das SEP Konzept macht einfache Vorgaben, die jeder einhalten kann.

In Absprache mit Ernährungsberatern und durch Auswertung von Laborwerten, Mangelzuständen und ggf. weiteren computerunterstützten Auswertungen und Messungen kann oder sollte in manchen Fällen eine individuelle Anpassung erfolgen.

 

Interessensvermengung bei der Ernährung

Interessensvermengung aus Industrie, Medien, unkritisches Hinterfragen durch die Fachgesellschaften und Anwender, die Ihre eigenen Vorlieben in ein passendes Konzept eingebunden haben wollen – dies alles liess nicht nur verschworene Glaubensgemeinschaften entstehen, die Ihre Ernährungsform für die einzig richtige halten aber oftmals rein spekulativ sind. Am ehesten kann man noch den Vorteil der einzelnen Ernährungsphilosophien darin finden, dass der oder die Einzelne im Rahmen einer regelmässigen Teilnahme an Kursen o.ä. gesteckte Ziele mitunter langfristiger halten können.

Erkenntnisse in der Ernährung

Auch seriöse Fachgesellschaften müssen Ihre Empfehlungen wiederholt korrigieren, da neue Erkenntnisse oder eingehende Recherchen von Studiendaten als sicher geglaubtes Wissen entkräften – so zuletzt geschehen mit den Omega 3 Fettsäuren hinsichtlich kardiovaskulärer Prävention. Auch werden die bekannten Darstellungen von Ernährungspyramiden je nach Philospophie und aktuellen Forschungsergebnissen wiederholt angepasst, so dass hier die Verlässlichkeit mitunter bescheiden ist.

Noch am ehesten aussagekräftige grossangelegte Ernährungsstudien wie die EPIC Studie stellen vieles in Frage, was lange Zeit als unumstösslich galt. Auch hatte 2003 die FAO (die Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen) auf der Suche nach wissenschaftlich belegbaren Daten bezüglich präventiver Effekte recht ernüchtende Resultate erbracht.

Gene und Ernährung

Zudem wird ein unerwünschtes Körperbild oder das Auftreten von Krankheiten immer mehr in Zusammenhang mit den Genen interpretiert. Gentherapie als Schlagwort einer neuen Heilslehre – nun also auch auf dem Ernährungsbereich. Zweifelsfrei eine sehr reizvolle Option, da Gene in der individuellen Regulation eine wohl entscheidende Rolle spielen. So legen erste Erkenntnisse nahe, dass nicht jeder gleich auf die Zufuhr von Nähr- oder Schadstoffen reagiert. Das junge Gebiet der Nutrigenomik will nun massgeschneiderte Ernährungspläne nebst Ergänzungsmitteln vor dem Hintergrund eines individuellen Genmusters schneidern mit dem Anspruch, dem Einzelnen ganz individuell gerecht zu werden. Ein in Grundzügen äusserst attraktiver Ansatz, der in jeder alten medizinschen Kultur – chinesische, indische oder europäische – verfolgt wird. So achteten diese seit jeher auf die Konstitution des Menschen und nahmen Bezug auf Temperament, Körperbau und die „Kapazität der Verdauung“. Die Erforschung der Zusammenhänge zwischen der individuellen Gen-Ausstattung und der Ernährung steckt aber noch in den Kinderschuhen und verspricht meist mehr als sie halten kann.

Abnehmen durch gesunde Ernährung

Auch was das Anpeilen von Zielgewichten angeht, gehen viele Konzepte völlig am Menschen vorbei –Kalorienzählen und Abwiegen, Ampeldarstellungen und Punktezählen als Tagesinhalt; Kochrezepte mit Zutaten, die ausgedehnte Einkäufe benötigen und in der Folge so grosse Mengen Lebensmittel anhäufen, so dass die Hälfte verdirbt – auf die Dauer sicher nur für die wenigsten erstrebenswert.

Auch psychologische Aspekte spielen eine Rolle – so dass z.B. kaum ein Mann für eine „Brigitte-Diät“ zu gewinnen ist.

 


Die DGE ist in Deutschland zusammen mitweiteren Fachgesellschaften die meinungsbildende Fachgesellschaft und sucht danach, die Aussagen wissenschaftlich zu untermauern, um dem Menschen letztlich keine unnötigen Massnahmen durchführen zu lassen. 

 

Eine gesunde Ernährung im Rahmen des SEP Konzeptes hält sich an wissenschaftlich belastbare Aussagen, verstellt jedoch nicht den Blick für individuelle Möglichkeiten bzw. Unmöglichkeiten. Eine Anreicherung der täglichen Ernährung mit hochentwickelten Produkten wie SEP ist dabei die logische Konsequenz.